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3D Printed Minecraft Diorama

Mit Minecraft kann man übrigens nicht nur durch Bitcoin-Devisenkurse wandern, sondern auch nerdigeren Hobbys wie dem echten, richtigen Plastikmodellbau nachgehen. Für den 3D-Drucker übersetzt werden die digitalen Werke dabei von einer quelloffenen Software namens Mineways, angemalt werden sie aber noch von Hand:

3d printed minecraft diorama on nerd gold blog© CC-NC-SA Ruben Staveren

Obiges Werk stand z.B. auf dem letztjährigen OHM-Hackfest bei Amsterdam. Ein paar Bilder von der Ausstellung lagern auf Flickr, weitere finden sich im angeschlossenen Mineways-Pool. Und jetzt drucken wir das Ganze bitte noch mal in Marzipan: Pistazie und Kirsch, Pflaume und Apfel, Aprikose, Mirabelle und Rum-Krokant.

(via derStandard)

Lego Acid House

Schöne Lego-Installation von @alexallmont, ausgestellt bis vor wenigen Wochen auf dem Oxforder AudioGraft-Festival, und ausführlich auseinandergenommen auf YouTube. Klingt im letzten Drittel wie DJ Pierre oder Omar-S in Zeitlupe und macht Lust auf mehr:

Play house is an automata that mechanically computes and performs hooky and hypnotic acid house. Like a generative musical loom, a single drive turns a sequence of LEGO gears, levers and latches that mutate riffs and rhythm patterns.

Gesehen bei Das Filter, deren Newsletter Ihr unbedingt abonnieren solltet. Alte Kollegen aus De:Bug-Zeiten mit frischem Projekt.

Retrogaming in Bonn

In weniger als 48 Stunden knallts wieder: RE:LAN, die spaßigste Retrogaming-Lanparty Bonns, geht in die zweite Runde. Dieses Jahr gibt es ein Nidhogg-Turnier, Hackerlimo von 1337MATE und natürlich wieder einen halbfettvegetarischen Nudelsalat mit sanfter Thymian-Note.

relan retrogaming lan party 2 on nerd gold blog

Außer Nidhogg spielen wir nur jugendgefährdende Spiele, die vor dem Jahr 2000 erschienen sind, von der CS Beta über Q3 und UT bis zum obligatorischen Fünf-Uhr-morgens-HLDM. Neu in diesem Jahr: eine Konsolenecke mit SNES und SEGA Master System. Kein Scheiß. Also schleppt euren Laptop ran oder hängt einfach eine Runde mit uns ab, wir sind die ganze Nacht in der Tapetenfabrik.

(auch relevant: RE:LAN #1)

Braille Browsergame in Address Bar

Fescher Hack von @ilesinge: ein Spiel aus Braille-Schriftzeichen in der Browser-Adresszeile (howto). Flappy Braille kommt sogar mit einem Bookmarklet, mit dem sich das Spiel in jeder URl spielen lässt:

address bar browser game on nerd gold blog

Vorbild ist ABaroids, ein eindimensionaler Asteroids-Adresszeilenklon aus dem Jahr 2010, damals noch mit üblichem Zeichensatz. Noch abgefahrener war eigentlich nur Defender of the favicon.

(via @goto80)
(auch relevant: Google Zerg Rush)

Generative 8-bit Music

Viznut hat ein C-Programm mit Audio-Output geschrieben und nach dem Lustprinzip Einzeiler komponiert, die alle notwendigen Parameter kontrollieren. Browserbasierte Tools zum Selberfrickeln gibt es mittlerweile von Bemmu und Paul Hayes, letzteres mit WAV- und OGG-Export. Achtung, laut:

8 bit generative composer on nerd gold blog

In den Kommentaren bei Viznut finden sich schon ein paar hübsche Loops, aber Vieles klingt eher nach Lärmkunst auf Éditions Mego. Dieses Stück allerdings erinnert mich entfernt an eine Bassline aus dem Hotline:Miami-Soundtrack, und dieses an Sunn O))). Das Beste ist dieser Algo-Noise-Regen. Oder ist es doch Vinyl?

Event: Knit/Hack/Craft

Victoria vom Berliner Textil-Hackspace ETIB schrieb mir gerade, dass es auch dieses Jahr wieder eine Ausstellung mit Vorträgen und Workshops rund um neue Software für alte Strickmaschinen geben wird – frisch relaunched als Knit/Hack/Craft und doppelt so lang wie 2013. Mit dabei ist auch So Kanno, bekannt für seinen “Senseless Drawing Bot”. Zwischenzeitlich hat er Strickmuster geglitcht:

Ich halte das für eine sehr coole Sache und bin zuversichtlich, dass Klamotten irgendwann den Weg der Hartplastiken gehen: vom Betriebsgeheimnis zum offenen Repository. Nutzt die Chance und guckt euch das an, bevor es kanonisch wird.

Knit/Hack/Craft findet statt vom 31. März bis 5. April 2014.

Glitchspace

Mindfuck des Tages: Glitchspace ist ein minimalistischer first person programmer mit Node-Schieberei. Das riecht nach Code Hero in einem Antichamber-Außenlevel mit Skyroads-Architektur und ist folglich nichts für mich, aber trotzdem cool:

)

Objects in Glitchspace are either programmable, or non-programmable. You can make an object programmable through decryption using a decrypter, and similarly you can make it non-programmable through encryption using an encrypter.

(via Kotaku)
(Update: Wo kommt diese Klammer her?)