Slave of God wurde vor sechs Stunden als Gratis-Download veröffentlicht. Slave of God simuliert einen Clubbesuch auf Drogen und jeder, der sich für Spiele interessiert, sollte dieses Spiel zumindest für ein paar Sekunden gespielt haben.
Slave of God ist nichts für Epileptiker. I mean it! An alle anderen: Slave of God ist krass. Spielt Slave of God.
Carl Schilde, die eine Hälfte von Heavy Listening, hat eine ganz interessante Schallplatte namens WOW aufgenommen. Auf beiden Seiten gibt es nur einen einzigen Sinuston, dessen Frequenz proportional zu den Umdrehungen der Platte pro Minute ist (Hz = rpm). Im Normalfall sind das extrem tiefe 33 1/3 Hertz. Das ist auf Dauer nicht gut für die Boxen, aber was ist schon gut für die Boxen?
Besonders interessant wird es, wenn man WOW auf mehreren Plattenspielern gleichzeitig abspielt, jeweils in verschiedenen Geschwindigkeiten. Donnerstagabend findet in Berlin eine Performance mit 4 Decks statt, der Eintritt ist frei. Kaufen kann man die Scheibe auch; von WOW alias HVL003 gibt es 333 Kopien zu jeweils 33,33€. Und sie schimmert so schön im Licht!
Wer zu faul ist, sich in Logic und Co. einzuarbeiten, könnte es mal mit dem Dyskograf versuchen und spontan ein paar Tracks aus dem Edding zaubern. Die schönsten Stücke ließen sich in Kleinstauflagen per Post verschicken. PDF-Raubkopierern sei allerdings schon an dieser Stelle ein schlechtes Gewissen eingeredet: Homescanning kills Dyskography.
Apropos: Stellt doch mal Jeff Mills drei von diesen Geräten auf einen Tapeziertisch, dann hat er wieder was zu tun.
Der Nerd-Gold-Preis für die dümmste Website des Jahres geht an: calm.com. Es gibt wirklich keinerlei Anlass, dahinter eine Satire zu vermuten. Wer das Geld für diese Domain hingeblättert hat, will sich das Ding wirklich ins UX-Portfolio schreiben und Credits für 30K Likes einfahren.
Wer jemals auf Goatse reingefallen ist, kann sich bei diesem Blabla sowieso nicht entspannen und wählt die sichere Alternative zombo.com.
Nach kurzer Pause geht es hier weiter mit Geschmacklosigkeiten. Das revolutionäre Pissoir-Gaming aus GB hatten wir ja bereits, aus Brasilien kommt nun die Guitar-Hero-Variante mit echten Gitarrensaiten:
Musizierende Floppys gingen vor ein paar Monaten so lange durch die Blogs, bis sie wirklich niemand mehr sehen wollte. Ich hatte mir geschworen, so ein Ding erst wieder posten, wenn jemand ein komplexes Stück auf acht Drives spielt. Et voilá:
Drei schöne Videos aus der ersten Hälfte der Achtziger – einer Zeit, in der NATO-Doppelbeschluss und SDI-Programm den Mikrochip eher unsympathisch machten, was man der Musik auch anhört. Im neuen Jahrtausend haben wir natürlich andere Probleme. Meistens.
“It is now safe to turn off your computer”: Auf der Restart Page könnt Ihr euren Rechner neu booten – in Windows 95, 98, 2k, XP und Co.
Wer sich für die Zukunft dieser alten Sounds interessiert, könnte mal bei James Ferraros jüngstem Album “Far Side Virtual” reinhören. Kostprobe zum Raten:
In der Reihe “Philosophy and Pop Culture” von Blackwell erscheinen regelmäßig so schöne Titel wie “South Park and Philosophy”, “Metallica and Philosophy” oder das vermutlich komplett schmerzlose “Twilight and Philosophy”. Mit dem neuesten Call for Abstracts dürfte dann auch klar sein, welche Publikation als nächstes angegangen wird: